sag ich mal, ohne dass jetzt politisch-rational näher begründen zu können. Frau Stapelfeld und Herr Petersen, die ja aus dem Wettbewerb katapultiert wurden, fand ich beide zum Gähnen und was hatte die Hamburger SPD denn noch an Alternativen? Denn eine Kandidatur von Voscherau würde von der Wählerschaft nicht als Aufbruch verstanden werden, im Gegenteil. Und ansonsten? In Hamburg selbst fällt mir absolut keiner ein. Klose, Scholz oder Mirow wären wirklich mit dem Klammerbeutel gepudert , hätten sie sich auf diesen Risikojob eingelassen. Insofern ist das mit Naumann schon okay, zumal sich ja jetzt Hamburgs Bürgertum um die Elbphilharmonie scharrt und was könnte den Sozen besseres passieren, als einen an der Spitze zu haben, vor dem auch die Bürgersleut aus Blankenese, Othmarschen und Winterhude kein Reißaus zu nehmen brauchen. Zumal er sich bislang auch in Eimsbüttel gut benommen hat, wie man hiernachlesen kann,
zum antritt, die fand ich durchaus beeindruckend. seine zeit-artikel sind mir oft zu didaktisch und nicht sehr pointiert, aber die pressekonferenz war gut. als hätte er nun endlich den schuh gefunden, in den er reinpasst. aber kann natürlich sein, dass das VOR ORT ganz anders wahrgenommen wird.
Wir geben uns hier vor Ort einer Heiligenverehrung hin. Oder fast. Nee, im Ernst jetzt. Beim Wählen zählt ja das Stimm v o l k und das Hamburger Stimmvolk = Herde liebt jungenhafte Schwiegersöhne um die 50, hanseatisch blond. Also - Ole.
Da macht es auch nichts, dass er sich mit der Schillpartei eingelassen hat, da stehen wir drüber.
Nee nee, nehmen wir Naumann.
+ politisch differenziert genug?
Also das passt schon
herzliche Grüße
der Flaneur