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neologs grafik

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Donnerstag, 27. März 2008

Der Transrapid in München ist gestrichen.

Zu teuer.

*kringelt sich

Viagra ist zehn Jahre alt.

Großes Feature im ZDF: Wie hat sich die Einstellung gegenüber Viagra im Lauf der Zeit verändert?

Antwort: Die Generationen, die heute damit aufwachsen, haben keine Berührungsängste.

*Rubrik Alles wird schlimmer

Eijeijei.

Hoffentlich geht das gut. Die Österreicher waren letztes Jahr so gut im Skisprung, dass die Deutschen jetzt denken, sie holen sich >>>einen Österreicher ins Team. Aber erstens ist >>>Alexander Pointner eine Ausnahmeerscheinung (fast einer von den Jungs selber) und zweitens trägt Martin Schmitt immer noch diesen verhängnisvollen Milkahelm ...

Mittwoch, 26. März 2008

Da siehste mal. Heute hatte ich es noch davon.

35 von 40 europäischen Weinen sind mit Pestiziden belastet. Das denkt man gar nicht. Gesundheitsschädlich sei das aber nicht.

Ich liebe Kunst.

Auch im >>>Wald.

Introducing FIPPY (Kurzversion)

3.

Die Kirchturmuhr schlägt sieben, als ich mich am nächsten Morgen aus klammen Laken schäle. Die Heizung lief zwar die ganze Nacht, aber es wurde nicht richtig warm. Nach einer Dusche begutachte ich meinen Eisschrank. Im oberen Fach liegt eine mumifizierte Paprika, im mittleren meine Migränebrille (die ich in Berlin schon schmerzlich vermisst habe) und in der Tür eine Trüffel-Steinpilz-Tapenade, die seit drei Jahren nicht schlecht wird.
Müde trotte ich zum Italiener an die Ecke, der Sonntags immer frisches Ciabatta hat. Im Schaufenster sehe ich, dass er hausgemachte Crostini im Angebot hat. Das wäre was Feines zum Frühstü...
„Leichhardt! Bist du´s?“ Mit einem Schrei stürzt Fabrizio Balbo aus seinem Laden heraus und umarmt mich. „RAGAZZO! MA VEDI! PERCHÉ SEI QUI? Ich dachte, du bist in Berlin! Hats dir nicht gefallen? Scheißstadt, eh? Hast dich nach Wiesbaden zurückgesehnt und nach MIR! Ma bello!“ Er küsst mein Gesicht von oben bis unten ab.
„FABRIZIO! ... Hör auf! ... Mein Gott ... ich bin nur KURZ hier ... wegen dem Schollhammerfall ...“
„Schollhammer? Un grande vinatore! Eccezionale!“ Lebhaft führt er mich in seinen Laden.
„Mach mir eine Essenstüte, Fabrizio, ich habe nichts im Haus, Keinen Kaffee, keine Milch, es ist deprimierend ...“
„Mortadella? Pecorino?“ Er schnickt eine Tüte auf und sieht mich fragend an.
„Was du willst ...“ Mein Blick fällt auf die Wiesbadener Zeitung auf der Theke. Der Leitartikel trägt den Titel Kein Fortschritt im Winzermord! Kripo tappt im Dunkeln! Reporter Uwe Baier versucht auf die Senstationsmasche der Bildzeitung einzusteigen: Ein Psychopath, der im Ausland bereits die traurige Berühmtheit des Kannibalen von Rotenburg erlangt habe, laufe frei in Wiesbaden herum und die Kripo lege die Hände in den Schoß. Die Hälfte der Belegschaft sei krank bzw. auf Weiterbildung oder im Sabbatical. Der Artikel, der die ganze Seite in Anspruch nimmt, schließt mit der Vermutung, dass der Täter wahrscheinlich im familiären Umfeld zu suchen sind.
Ich tätschele Fabrizio und laufe heim. Die Essenstüte landet bis auf ein Tomatenciabatta unausgepackt im Eisschrank. Erfolglos versuche ich, Schorndorf auf dem Handy zu erreichen. Dann probiere ich es bei unserem marokkanischen Praktikanten Zaki Kaplan. Erst habe ich seine kleine Schwester Fippy dran – der Bursche lebt noch zu Hause – dann die große, dann die Mutter (die kein deutsch kann) und schließlich die Tante. Kurzes Geplänkel, wie sich Zaki bei der Polizei macht – „Hervorragend, er ist uns eine große Stütze, aber könnte ich ihn jetzt wohl sprechen?“ – dann habe ich Kaplan endlich am Apparat.
„Hey Kollege! Was macht Berlin? Cool, ha? Wenn ich mit der Ausbildung durch bin, gehe ich auch hoch. Knüpfst du da Kontakte? Wäre super, wenn du mir helf...“
„Ich bin in WIESBADEN, Zaki.“
„Was? Haben sie dich kleingekriegt?“
„Hagenmeister hat mir die Hölle heiß gemacht ...
Kaplan lacht dröhnend. „Hagenmeister macht immer allen die Hölle heiß! Unter uns, es ist der Angstschweiß, dass wirs nicht hinkriegen. Dass das BKA den Fall an sich reißt. Das wächst sich zu einer echten PSYCHOSE bei ihm aus ....“ Er seufzt tief auf.
„Hast du heute Abend Zeit? Ich würde gern wissen, wie weit ihr mit dem Fall seid, bevor Hagenmeister mich zumüllt. Er mäandert immer von Verdächtigem zu Verdächtigem, ohne zum Punkt zu kommen. Um acht im Rheingold? Isabelle kommt auch.“
„Um acht? Passt.“
„Kannst du versuchen, Schorndorf zu erreichen? Ich krieg ihn nicht ans Handy. Ich will zu dieser Exfrau fahren, dieser Evelyn ... und dann zu dieser Tochter ... Nadja ...“
„Gute Idee. Da kriegst du einen guten Eindruck von diesen Leuten.“

SCHON mit einem Sätzchen im Winzerkrimi VEREWIGT: Poetenladenpraktikant Gregor!

8

Ich möchte mal wissen, welchem Kommissar die Ermittlungsarbeit Spaß macht. Ich kenne keinen. Du rennst rum und fischst im Trüben, und wenn man einen Vorgesetzten hat, der findet, dass man das Ding in Lichtgeschwindigkeit gelöst haben soll, damit das BKA ihn auf keinen Fall anruft und sich in seine Kompetenzen einmischt, reichts mir gleich noch mal.
„... glaube ich nicht, dass Leichhardt in Wiesbaden ist! Er ist noch in Berlin! Sie decken ihn, Schorndorf! Wenn er hier WÄRE, wäre er schon längst aufgetaucht. Es ist MONTAG MITTAG!“
„Chef, er ist da, ich schwörs! Leichhardt IST in Wiesbaden! Er wollte heute früh bei Nadja Rautenberg vorbei und was weiß ich, was dann passierte. Sie wissen ja, wie er ist. Er folgt seinen Eingebungen. Die können ihn aber schon mal am Präsidium vorbei ins Thermalbad führen. Scheeeeeerz ... Wir haben gestern noch zu viert in der Kneipe gesessen, Isabelle und Kaplan waren auch dabei. Gell, Kaplan?“
„Was?“
Ich schiebe die Tür ein Stück weiter auf. Kaplan chillt in liegender Haltung hinter seinem Rechner.
„Setz dich gerade hin! Leichhardt ist da!“
„Na aber hallo! Wir haben Chemie gelernt, Chef.“
„Das freut mich natürlich, Herr Kaplan. Diese drei minus letztens war inakzeptabel. Aber warum sagt mir keiner Bescheid? Warum werde ich nicht eingeladen?“
„Zum Chemielernen?“
„ZU DER BESPRECHUNG!“
„Aber Chef“, lacht Schorndorf, „wir wissen doch, wie wichtig Ihnen Ihr Wochenende ist ... nicht im Traum würde uns einfallen, Sie da zu stören ... “
Ich gehe auf Zehenspitzen in die Toilette und rufe Kaplan an. Der Bursche soll mir meinen Kulturbeutel und einen Kaffee bringen.
Kurze Zeit später zwängt sich der Praktikant mit einem Kaffee durch die Tür. Mein Nacken kracht, als ich mich nach ihm umdrehe.
„Hör mal, ich freue mich, dass du wieder da bist, Leichhardt, wirklich ... Aber du kannst einen zum Wahnsinn treiben, bei allem Respekt ... Kannst du nicht wie ein normaler Mensch durch die Tür kommen? ... Was soll diese Geheimniskrämerei? ... Hagenmeister fragt uns Löcher in den Bauch wegen dir!“
Ich betrachte mein Gesicht im Spiegel. Unter dem grellen Licht der Neonlampe sehe ich so aus, als ob ich schon seit drei Tagen tot wäre.
„Und da wir gerade dabei sind. Ihr tut so, als ob nur ich einen an der Klatsche hätte“, fährt Kaplan fort. „Aber ihr habt ALLE einen an der Klatsche. Das wollte ich nur mal gesagt haben.“
„Okay, du hast es gesagt. Gib mir den Kaffee. Was ist das für eine laue Brühe? Ich kann den Boden sehen.“
„Hat Hagenmeister gekocht. Der Automat ist kaputt.“
Ich trinke seufzend den Kaffee in einem Zug aus.Von dem faden Zeug brauche ich noch drei, um in Schwung zu kommen. Ich fange an, mich zu rasieren.
Das Kaplanparlando dauert an, während ich anfange, mich zu rasieren:
„Hagenmeister mit seinem Wagen, gell. Heute Morgen hat er mir wieder erzählt, wieviel seine Karre auf 100 Kilometer verbraucht. Als ob ichs nicht schon fünfundvierzig Mal gehört hätte. Das interessiert mich nicht, ich sags ihm dauernd, aber er redet einfach weiter. Immer hab ich seine Stimme im Ohr mit BMW hier und BMW da. Wenn ich mit ihm verheiratet wär, würde ich verrückt werden!“
„Bist du aber nicht. Hör zu, Kollege ... lenk Hagenmeister ein bisschen ab, wenn ich rein komme! Ich will erst mal gucken, was auf meinem Schreibtisch liegt. Danach komme ich einfach durch die Tür.“
„Ihn ablenken? Wie denn?!“ Kaplan zieht eine Fratze.
„Keine Ahnung! Sag ihm, dass du eine Entdeckung gemacht hast!
„Eine Entdeckung? Was für eine Entdeckung ... ich entdecke nichts ... kein Funkenflug in meinem Hirn ... ich hänge ECHT in der Scheiße mit meinen Prüfungen.“
Ich schiebe ihn zur Tür raus und fahre mit der Hand über meine rasierte Wange. Dann kontrolliere ich mein Aussehen im Spiegel und folge ihm.
Als ich das Büro betrete, scheppert Kaplans Kaffeetasse zu Boden und alle Blicke heften sich auf ihn.
„Herrgott, kannst du nicht aufpassen!“, brüllt Schorndorf. „Ich krieg zu viel!“
Kaplan sammelt seine Tasse wieder ein und ich gleite an meinen Schreibtisch hinter der Stellwand. An meinem Bildschirm kleben lauter Wo sind Sie?-Haftzettel von Hagenmeister und das Papier türmt sich uferlos auf meinem Schreibtisch hoch. Als wolle keiner wahrhaben, dass ich nicht da bin. Vernehmungsprotokolle, Berichte, Zeitungsartikel, Memoranden, Aktennotizen. Die Kollegen laden ihren ganzen Kram auf meinem Schreibtisch ab. Ich grabe mir einen Tunnel durch das Zeug und fahre meinen Rechner hoch. Mein Postfach platzt aus allen Nähten. 86 meiner Mails sind Spam, 12 aus der Mailingliste des Polizeisportvereins („Wo sind Sie?“) vier von Hagenmeister. Die letzte schickte er vor einer Stunde:

Von: Chef@KripoWiesbaden.de
An: Leichhardt@KripoWiesbaden.de
Betreff: Staatsanwalt nervt

Lieber Kollege Leichhardt!
Wo sind Sie? Es kursieren Gerüchte, Sie seien in Wiesbaden. Allein mir fehlt der Glaube. Der Staatsanwalt steht mir auf den Füßen. O. H.

Ich werfe einen Blick über die Stellwand. In der einen Ecke diskutiert O.H. mit jemandem über den mickrigen Haushalt der Hessischen Landesregierung, in einer anderen legt Kaplan Schorndorf einen Brief vor, den er, ohne einen Blick darauf zu werfen, unterschreibt. Dann versucht Kaplan vergeblich, ins Netz zu kommen und ruft in die Weite des Präsidiums: „Was nützen uns schnellere Internetzugänge, wenn unsere Computer so alt sind?!“ Ein Telefon klingelt, Schorndorf geht ran. Eine Weile hört er zu, dann sagt er: „Gut, ich richte es aus!“ Er wartet, bis Hagenmeister mit seinem Telefonat fertig ist und berichtet von dem Anruf des Staatsanwalts: „Er wünscht Erkenntnisse, auf der Basis von Fakten und Informationen. Nicht die übliche Kaffeesatzleserei ... kein Tunnelblick ...“
Hagenmeister spuckt. „Dem bereite ich jetzt ein für allemal ein Ende!“
An diesem Projekt arbeitet er seit fünf Jahren.
Beim Rausgehen entdeckt er mich.
„LEICHHARDT! Da sind Sie ja!“ Er schaut mich mit einer Mischung aus Wiedersehensfreude und Ärger an. „Warum sagen Sie nichts? WARUM MELDEN SIE SICH NICHT?“
Ich versuche, auf ihn scharf zu stellen, aber es gelingt mir nicht. Ich zeige auf das Chaos auf meinem Schreibtisch. „Ich versuche, diesen MIST hier zu ordnen, den mir alle auf den Tisch legen ...“
Er wirft die Arme hoch. „Sie versuchen, zu ordnen! Könnten Sie sich bitte auf das WESENTLICHE konzentrieren? Haben Sie meine Zettel nicht gelesen? Meine Mails?“
„Doch. Aber was mich wirklich interessiert ...“
„Ja?“
Eine vage Hoffnung, dass ich den Fall schon gelöst haben könnte, glimmt in seinen Augen auf. Er tritt näher.
„Wie werde ich jetzt bezahlt? Läuft das als Überstunden? Weil ich ja noch im Sabbatical bin.“
„Das ist jetzt mein geringstes Problem ...!“, faucht er.
„Ihrs nicht, aber meins schon. Soll ich Belege sammeln?“
„ICH WEISS NICHT!“
„Zu Hause den Stromzählerstand ablesen? Es ist ja heutzutage alles eine Energiefrage.“
„WARUM HABE ICH IHN ZURÜCKGEHOLT?“, fragt Hagenmeister das Universum.
„Und ich bin mit dem ZUG gefahren. Ich brauche einen Leihwagen! Organisieren SIE das?“
„Ich muss zum Staatsanwalt!“, knurrt Hagenmeister.
„Ich nehme auch einen Streifenwagen. So ist es nicht.“
„Die Beamten werden Ihnen was husten. Keiner wird Ihnen sein hochspezialisiertes Fahrzeuge anvertrau...“
„Dann eben ein Leihwagen. Was größeres bitte. Falls ich was sicherstellen muss. Sonst kann ich hier nicht arbeiten.“

Dienstag, 25. März 2008

Kunst macht glücklich

Kunst ist meine Religion. Wenn ich mich entspannen will, schaue ich mir Bilderbücher an.

Meinen Schülern geht das nicht so. Im Gegenteil. Typischer Abwehrreflex. Allgemeinwissenstests zum Thema Kunst gehen katastrophal aus.

Heute fand ich einen Weg. Jeder musste einen Zettel ziehen, auf dem standen ein Komponist, ein Literat und ein Maler. Sie mussten was über die Leute raussuchen und von dem Maler ein Bild.

Es funktionierte. Das war eine schöne Doppelstunde. Eben: Kunst macht glücklich. Ich saß vorne, schnitt Bilder zusammen von Botticelli, Michealangelo, Cranach, Da Vinci, Dürer, Rubens, Van Eyck, Renoir, van Gogh, Gaugin, Hopper, Warhol ... noch viel mehr. Immer nur ein Bildchen. Die klebte ich (manuell mit Prittstift) auf 5 Bögen ohne Namen und nächste Woche müssen sie die Maler raten.

Es LIEF. Sie haben schöne Blätter gemacht von ihren drei Hanseln.

Man sagt jetzt übrigens nicht mehr cool, sondern formschön.*

*wird Georg freuen

Ihr hättet mir übrigens ruhig sagen können,

dass Osterferien sind und ich mir meine Werbemails an die Schulen SOWIESO in die Haare schmieren kann.

*betrachtet grollend ihren Kalender

dpr`s krimi.

kommt. bald. hier kann man schon mal >>>gucken. barb ist so aufgeregt deswegen, dass sie gleich zweimal ihren kommentar abschickt.

Blankenesefotos

gibts bei Fippy, dem >>>Hamburger Delphin.

Kann man das eigentlich mit Blanke Nase übersetzen?

*frägt

Montag, 24. März 2008

Das olympische Feuer ist heute in Athen entzündet worden.

Jetzt reist es durch Griechenland und kommt am 4. Mai in China an. Dort bricht es zu seiner REISE DER HARMONIE auf, u. a. durch Tibet.

Und ein Winzer heißt jetzt Jost.

*über ihrer Zu-tun-Liste

Sonntag, 23. März 2008

Diese "Später senden"-Funktion in Outlook hat nur begrenzten Charme.

Ich habe eine Mail an 10 Schulen geschickt ... *braucht Geld ... und wollte das Schicken auf später terminieren. Eigentlich auf Dienstag früh.

Jo, sagt Outlook, das geht, ich schick das später für dich los. Wann genau, Outlook, will ich wissen, nicht, dass du das nachher schon losschickst oder heute noch, es soll erst Dienstag raus. Nee, keine Angst, sagt Outlook, ich schicks erst los, wenn du sagst Jetzt. Ich sehe diesen Jetzt-Button aber nicht, sage ich zu Outlook und Outlook lacht und meint, den gibts nicht, nur keine Panik, alles ist ganz einfach. Die Mail, die nicht geschickt werden soll, wartet ordentlich auf dich. Prima, sage ich zu Outlook, das ist doch schon mal was, aber wie kriege ich diese wartende Mail jetzt von meinem Bildschirm runter, das nervt mich mit dem offenen Fenster hier, irgendwann will man ja den Rechner auch runterfahren.

Kein Thema, sagt Outlook, du drückst auf Senden, dann landet es nur in deinem Postausgang.

Das ist doch ein Wort, sage ich zu Outlook und drücke auf Senden. Outlook hat nicht zu viel versprochen: Meine tolle Werbemail vom Ostersonntag landet im Postausgang.

Dann schreibe ich meine nächste Mail und, öh, flutsch, meine Mail an die Schulen rutscht mit der privaten Mail raus.

Ich gehe zu Outlook und sage; EY! So war das nicht gedacht, GENAUSO NICHT! Du hast jetzt meine Mail mit ´ner privaten rausgeschickt, obwohl sie erst DIENSTAG früh raussollte.

Mannmannmann, sagt Outlook, ich hab doch gesagt, du sollst nicht auf Senden drücken. Aber ich drück dauernd auf Senden, Outlook, das gehört zu meinem Leben wie essen und trinken; zehn Mal am Tag aktualisiere ich meine Mails mit dem Senden-Button.

Dann haben wir jetzt ein Problem, sagt Outlook und kratzt sich am Kopf.

Osterngewinnspiel!

Wer errät, auf >>>welchem Schloss ich zwei Tage wärend meiner Leipzigreise gewohnt habe, gewinnt eine handsignierte Ausgabe von >>>Hell`s bells!

Erstmal probieren wir es ohne Tipp ... letztes Mal mit Bamberg gings ja blitzschnell. Aber war auch leichter ...

Wenns erraten ist, gibt es eine Geschichte dazu zu erzählen, wie ich mit vielen etwas betagten englischen und australischen Herren ... aber ich wollte ja keinen Tipp geben.

*bietet ihr Buch wie geschnitten Brot an

WOHINGEGEN

>>>T.C.Boyle sofort reinzieht. Was ein Stil, was eine Vielfalt ... alles >>>HER!

Samstag, 22. März 2008

Ich treffe die Omi auf der Straße.

Ich war schon in der Stadt, sie geht gerade.
"Gib nicht so viel Geld aus!", flachse ich.
"WIE DENN?! WOHER DENN?!" Sie wirft sie die Arme hoch.

China muss brennen

Ich hab schon zwei Olympiaboykotte erlebt, einmal fuhren die Amis nicht nach Russland und dann fuhren die Russen nicht nach Amerika. Jetzt sollten sie alle nicht nach China fahren. Bewegung in diesen Koloss bringen, schließlich gehts nicht nur um Tibet.

(Auch wenn ich Sport l i e b e. Da sagt keiner was.)

Dieses Buch ist übrigens Klasse:

"Das bin doch ich" von Thomas Glavinic. Habs in einem Zug durchgelesen. Und den Kameramörder (ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis) fand ich auch sehr, sehr gelungen.

Wohingegen ich ums Verrecken nicht in den "Fall Arbogast" von
Thomas Hettche reingekommen bin. Schade eigentlich, denn die Geschichte hätte mich interessiert, aber das Ganze ist irgendwie zu verschwurbelt ...

Freitag, 21. März 2008

Ich liebe Eisenach.

Da hab ich eine Tomatensuppe mit Bärlauchbrot im Biocafé gegessen ... sensationell.

*betrachtet ihr eines Bärlauchpflänzchen im Garten
**MUSS irgendwo Bärlauch klauen

Die beste Szene in Leipzig war übrigens die,

als Andreas (der Verleger) uns seinen neuen Praktikanten vorstellte. Leider wusste er nicht genau, ob er Fabian oder Walter hieß, eigentlich hieß er Fabian-Walter. Henrike gab ihm die Hand und sagte "Hallo Fabian!" und ich gab ihm die Hand und sagte "Hallo Walter!"

*kringelt sich

Er war etwas überfordert von uns (die jungen Männer von heute!), trug es dann aber mit Fassung - und las dann sehr eloquent den Erzähler in Henrikes Kriminalstück. Es ist eigentlich eine Gemeinheit, dass er auf dem Foto nicht zu sehen ist, aber so geht man halt mit den Praktikanten in diesem Land um ...

Wahrscheinlich hält Daniel Kehlmann das für den Gipfel der Bescheidenheit:

"Ich bin nicht interessant, meine Bücher sind es."

*über dem Rowohlt-Verlagsprospekt

Donnerstag, 20. März 2008

"Der geht mir auf den Sack, ey!"

Zwei neue Schüler: Der eine geht Nina auf den Sack, weil er dauernd die Antworten in die Klasse klotzt (er ist aber ganz nett).

Der andere hat einen Hauptschulabschluss von 1,0.

Der ging Nina auch auf den Sack.

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