Aktuelle Beiträge

Lachen und Spielen ist...
Lachen und spielen empfiehlt sich sehr, wenn man gesund...
Spielhallenbesucher (Gast) - 5. Dez, 15:57
Grandios gemacht.
Richtig klasse. Hab hier mal ein Lesezeichen gesetzt. LG...
Spielcasinos in Salzwedel finden (Gast) - 5. Dez, 04:14
Super
lustiger und informativer blog
Dagligvarer på nett (Gast) - 22. Mai, 08:22
Super Idee
Wir verbringen oft ganze Pausen damit, gemeinsam zu...
UMS Capital (Gast) - 14. Aug, 15:11
Cooler blog
echt lustige stories, mehr davon (bitte)
Smeg (Gast) - 22. Apr, 10:41
Wow
Ein wenig lädiert sieht der Schirm ja schon aus. Da...
Claus (Gast) - 31. Mai, 13:11
Tur mir leid,
ich bin f u r c h t b a r beschäftigt und muss mein...
Anobella - 19. Mai, 10:56
Und?
Immer nur woanders kommentieren geht aber gar nicht....
Giorgione - 19. Mai, 10:49

neologs grafik

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Samstag, 22. August 2009

Durch die Zeichnungen

des großen Melancholikers Jean-Jacques Sempé kann man sich >>>hier klicken.

Ich bin mal mit einem Australier

auf dem Motorrad ins autralische Hinterland gefahren. Ganz friedlicher Typ eigentlich, die Ruhe in Person, er brauchte zum Beispiel vier Stunden, um ein Essen zu kochen, in der Zeit hatte ich in der Hängematte ein Buch gelesen, helfen durfte man nicht ("You just relax!") (gar nicht so einfach, wenn man langsam Hunger kriegte).

Dieser also eigentlich ganz friedliche Mensch - Sportlehrer aus Queensland - wurde zum Hirsch, wenn er eine gemeine Kröte auf der Straße entdeckte. Auf dem Motorrad raste er kreuz und quer die Straße hin und her, um die Kröte über den Haufen zu fahren. Ich war total genervt ("Sachma!") und stieg ab. Außerdem war mir schlecht.

Die Begründung: Die Kröte war englische Importware. Ebenso wie die Katze, der Hund (nur der australische Dingo war ein "guter Hund"), das Schaf. In dieser Land-WG, in der ich ein paar Wochen in New South Wales lebte, diskutierten sie lang und breit über eine auf der Ranch rumstreunende Katze. Schließlich schossen sie sie ab. Die verdammte Ranch war riesengroß.

Fand ich damals abartig. Und ideologisch. Jetzt schlägt Europa zurück. Die afrikanische Hornisse zum Beispiel ist nach Europa migriert und bedroht die "gute" heimische Hornisse. Die Franzosen rasten aus und dreschen auf diese Hornissen ein, zum Schutz ihrer eigenen. Totaler Hirnriss.

Freitag, 21. August 2009

Aus Anobellas Welt

Als ich in diesem Haus in Darmstadt wohnte, hatte ich den Schlüssel verloren. Er war von dem Schlüsselhalter abgefallen und ich suchte ihn wie verrückt. Stundenlang. Ich wollte mit 2 Leuten auf die Rosenhöhe und konnte nicht weg. Schließlich lieh ich den Schlüssel von der Nachbarin aus (ich frage ungern Nachbarn um etwas; hirnrissig, neurotisch, bescheuert) (*kann schlecht Hilfe annehmen) und wir konnten endlich fahren. Auch danach suchte ich den verdammten Schlüssel immer wieder und schließlich verdächtigte ich Bonnie & Clyde, den Schlüssel unter irgendein Möbelstück geschossen zu haben.

Heute kommen diese Hausbesitzer aus Darmstadt zu Besuch (u.a. um mir den ganzen Kram hinterher zu tragen, den ich vergessen habe) und eben war ich in der Stadt, um Kuchen zu holen.

Wieder ärgerte ich mich, dass ich diesen Schlüssel verloren hatte und dachte aufgebracht "Jeder normale Mensch hätte ihn an den eigenen Schlüsselbund gemacht!"

Donnerstag, 20. August 2009

Kennen wir die Seite THRILL AND CHILL schon?

Lustig, was man mit twoday.net alles machen kann. Auch Krimis verkaufen.

Anobella muss ihr Auto verschrotten. :(

Sehr geehrter Herr Geldmacher,

leider kann ich Sie telefonisch nicht erreichen, deswegen schicke ich Ihnen die Kontaktdaten per Mail. Ich kann Ihnen zur Zeit anbieten, dass Sie Ihr Auto anliefern, dann zahlen Sie 30€ für die Verschrottung. Oder wir holen Ihr Auto ab und verschrotten es, dann zahlen Sie lediglich 60€. Sie erhalten den Verwertungsnachweis zur Beantragung zur Abwrackprämie.

Grundvoraussetzung ist, dass Ihr Auto rollbereit und vollständig ist. d.h. es sollte auf 4 Rädern stehen und nicht ausgeschlachtet sein.

Bitte melden Sie sich bei der jeweiligen Autoverwertung und geben Sie stets Ihre Vorgangsnummer an, sodass die Verwerter Sie zuordnen können.

Mittwoch, 19. August 2009

Eben saß ich mit meiner Freundin im Biergarten am Rhein.

Ich erzählte ihr, dass ich zwar zwei Katzen im Garten habe, aber keine Vögel mehr. Weswegen mein Tagesrhyhtmus völlig aus dem Ruder geraten ist. Eigentlich stehe ich im Moment immer um halb fünf auf, weil ich denke, es ist schon so weit. Folgerichtig bin ich den ganzen Tag müde. Okay, dachte ich vor 3 tagen, so gehts nicht. Du musst es in den Griff kriegen. Also hab ich einen Wecker neben mein Bett gestellt, obwohl ich nix mehr hasse als einen Wecker neben dem Bett. Meine Wecker seit Jahr und Tag waren die Vögel.
Jo. Also ich wache um halb 5 auf, fingere nach dem Wecker, haue auf die Leuchttaste, aber sehe kein Leuchten. Folglich auch keine Zahlen. Außerdem fiel der Wecker noch runter, die Batterien raus etc., ich war echt satt. Und schlief wieder ein und wachte zu spät auf und rannte zum Unterricht.

Gestern dachte ich, OKAY. Du legst heute nacht eine Brille neben den Wecker, das ist alles eine reine Konzentrationssache. Ich wache also heute Früh um halb 5 auf, setze die Brille auf und sehe das Leuchten, aber die Zahlen nicht.
Freundin lag unter dem Tisch vor Lachen ...
Bin jetzt erst mal am Ende meiner Weisheit. Problem ist nicht lösbar.

Dienstag, 18. August 2009

Wenn Männer zu viel schreiben (2): Charles Baudelaire, Das Weib.

Das Wesen, das für die meisten Menschen die Quelle der lebhaftesten und, zur Schande aller philosophischen Wonneträume, auch der dauerhaftesten Genüsse ist; das Wesen, dem oder dessen Vorteil all ihr Streben gilt, dieses furchtbare und wie Gott unmitteilbare Wesen (mit dem Unterschiede, dass das Unendliche sich nicht mitteilt, weil es das Endliche blenden und zermalmen würde, während das Wesen, von dem wir sprechen, vielleicht nur deshalb unbegreiflich ist, weil es nichts mitzuteilen hat); jenes Wesen, in dem Joseph de Maistre ein schönes Tier sah, dessen Reize das ernsthafte Spiel der Politik fröhlicher und ungezwungener machen; für das und durch das Vermögen gewonnen und verloren werden; für das und noch mehr durch dessen Einfluss Künstler und Dichter ihre köstlichsten Werke hervorbringen, von dem die entnervendsten Genüsse und befruchtendsten Qualen kommen, mit einem Worte: das Weib ist für den Künstler im allgemeinen und für Guys im besonderen nicht allein das Weibchen des Mannes. Es ist vielmehr eine Gottheit, ein Gestirn, das alle Schöpfungen des männlichen Gehirns anregt, eine Spiegelung aller Reize der Natur in einem einzigen Wesen verdichtet, der Gegenstand der lebhaftesten Bewunderung und Neugierde, die das Bild des Lebens dem Betrachtenden zu geben hat. Eine Art von Götzenbild, dumm vielleicht, aber blendend, bezaubernd, Schicksal und Wille mit den Blicken lenkend. Es ist nicht nur ein Tier, dessen fehlerfrei zusammengepasste Glieder ein vollkommenes Beispiel der Harmonie darbieten, auch nicht der Typus der reinen Schönheit, von der die Bildhauer in den höchsten Stunden des Schauens träumen. Das alles würde noch nicht genügen, seinen geheimnisvollen und vielfältigen Zauber begreiflich zu machen. Hier können wir mit Winckelmann und Raffael nichts anfangen; und ich bin ganz sicher, dass Guys trotz der Weite seines Intellekts (womit ich ihm keinen Vorwurf machen will) eine antike Skulptur hintansetzen würde, wenn er dadurch die Gelegenheit verlöre, sich mit Genuss einem Bildnis von Reynolds oder Lawrence hinzugeben. Alles, was das Weib schmückt und dazu dient, seine Schönheit hervorzuheben, ist ein Teil von ihm, und die Künstler, die sich das Studium dieses rätselvollen Wesens zur eigentlichen Aufgabe gemacht haben, sind in das Ganze der weiblichen Sphäre ebenso vernarrt wie es selber. Ohne Zweifel ist das Weib einem Strahl, einem Blick zuweilen einem Wort des Glücks, einer Aufforderung zum Glück vergleichbar, aber vor allem ist es eine harmonische Einheit, nicht nur in Haltung und Bewegung seiner Glieder, sondern auch in Tüchern, Schleiern, den weiten und schimmernden Stoffwolken, die es umhüllen und Beigaben und Grundstein seiner Göttlichkeit bilden.“

Montag, 17. August 2009

Wenn Männer NICHT zu viel schreiben. Donald E. Westlake, Finger weg vom heißen Eis.

(*liebt Präsidiumsszenen)

Im Büro des Captain im zweiten Stock hatte sich der anfangs so geruhsame Abend mittlerweile zum Chaos entwickelt. Der Captain war natürlich bereits zu Hause, und der diensttuende Leutnant hatte es sich gerade am Schreibtisch bequem gemacht, als die Wachhabenden hereinzuströmen begannen.
Zuerst erschien der Beamte aus der Telefonzentrale. „Sir“, meldete er, „unsere Leitung ist tot.“
„So? Na, dann müssen wir gleich die Telefongesellschaft benachrichtigen, damit sie den Schaden behebt.“ Der Leutnant griff zum Hörer, doch kein Freizeichen ertönte. Er bemerkte, wie ihn sein Untergebener interessiert beobachtete. „Oh“, sagte er. „Ach ja.“ Er legte den Hörer auf die Gabel zurück.
Für den Augenblick wurde er von dem Polizeibeamten aus der Funkzentrale gerettet, der aufgeregt hereinkam, um zu melden: „“Sir, unsere Wellenlänge wird gestört!“
„Was?“ Der Leutnant hörte Worte, deren Bedeutung er nicht begriff.
„Wir können weder senden noch empfangen“, erläuterte der Polizist, „jemand hat einen Störsender auf uns angesetzt. Ich kenne das, im Südpazifik hatten wir dasselbe.“
„Sicher ist nur irgendetwas kaputtgegangen“, sagte der Leutnant. „Das ist alles.“ Er fing an, unruhig zu werden, wollte es jedoch um keinen Preis zeigen.
Irgendwo im Gebäude erfolgte eine Explosion.
Der Leutnant sprang auf. „Mein Gott! Was war das?“
„Eine Explosion, Sir“, sagte der Beamte aus der Telefonzentrale.
Eine zweite Explosion war zu hören.
„Zwei Explosionen“, vervollständigte der Mann aus der Funkzentrale.
Es krachte zum dritten Mal.
Ein weiterer Beamter kam herein gestürzt. „Bomben!“, rief er. „Draußen auf der Straße!“
Der Leutnant machte aufgeregt ein paar Schritte. „Revolution“, stammelte er. „Das ist eine Revolution. Die Polizeireviere werden immer zuerst besetzt!“

Kein Vogelgezwitscher mehr morgens.

Wegen Romeo und Julia. Die Vögel sind alle mindestens vier Gärten weitergezogen, sonst würde ich sie hören.

*ambivalent
**verschläft

Sonntag, 16. August 2009

ich soll ja einen kurzkrimi über fußball schreiben.

ich!

*brütet über dem thema

allora, coraggio. wird schon werden.

solche einträge auf meinem blog können mir da nur nützlich sein.

Samstag, 15. August 2009

Nachdem ich mich wochenlang von den beiden Darmstadtkatzen

Bonnie & Clyde terrorisieren ließ, leben jetzt in meinem "Garten" (ohne Machete komm ich nicht mehr durch - nicht EINE Brombeere gehabt dieses Jahr!) zwei Katzen, die genauso aussehen. Das Gute ist: Ich muss sie nicht füttern. D.h. ich werde nicht angebettelt, über den Haufen gerannt, mir wird nicht um die Beine gestrichen und aufgelauert. Bei mir wird nur der Gartenstuhl (von "Clyde") und die Liege (von "Bonnie") blockiert. Aber das ist okay so. Ich kann teilen.

*streichelt ihre beiden neuen Katzen

anobella auf reisen
anobella empfiehlt
anobellas steiniger weg in den neuen medien
aus anobellas arbeitswelt
aus anobellas tagebuch
aus anobellas werkstatt
easy listening mit anobella
life on a spinning ball!
Rheinland-Pfalz an Belgien
watchanobella
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren