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Mittwoch, 2. September 2009

Ich hab jetzt also hier 2 Katzen.

Die eine ist ein bisschen größer und fängt die Tauben und andere Raubvögel, die andere, dünne, hält sich an die flauschigen Jungmeisen. Die dünne ist sowieso persönlichkeitsgestört, manchmal schnurrt sie mir schon von weitem entgegen, dann tut es einen Schlag, wenn ich unvermutet auftauche und sie rennt weg, aber mindestens 15 Meter.

Okay, kennt man ja. Katzen halt. Launisch.

Stimmt gar nicht. Eben habe ich mich mit dem jungen Mann unterhalten, dem die Katzen gehören und ihm ins Gewissen geredet wegen den Vögeln.
"Ich mag Ihre Katzen ja", sage ich, um eine positive Gesprächssituation entstehen zu lassen, "und sie liegen auch den ganzen Tag bei mir rum, der dicke mit auf der Liege, ha ha, lustig, aaaaaaaaaaaaaaaber die fangen die Vögel!"
"Wem sagen Sie das?", seufzt er.
"Ihnen. Die brauchen beide ein Glöckchen um den Hals. Ich meine, Ihre Katzen schlagen TAUBEN."
Er: "Es sind übrigens drei. Eine Mutter mit ihren beiden Töchtern."

Da siehste mal wieder. Die kleine dünne ist gar nicht persönlichkeitsgestört. Die kleine dünne sind zwei. Eine hat Angst, die andere nicht.

Also der hat mir jetzt in die Hand versprochen, sich um das Problem zu kümmern.
"Hab viel zu tun", meinte er.
"Das haben wir alle", sage ich. "Aber Ihre Katzen brauchen ein Glöckchen um den Hals."

Jetzt bin ich mal gespannt, ob er was unternimmt.

*hat d r e i Katzen

Kurzkrimi!

Sie kann es einfach - mit nur ein paar Strichen die Figuren hinsetzen, den Leser in den Text ziehen und den Spannungsbogen halten. Vor allem aber kann sie weibliche Ermittler - nicht nur in der Prophezeiung (Teil 1, von da aus weiterleiten lassen) - sondern auch in den beiden Kurzgeschichten, die sie für die Tödlichen Wasser in Heidelberg als auch für Lecker gemordet in Wiesbaden geschrieben hat. Ich mag das sehr - den Humor und das Splattern (sehr moderat) dazwischen. Vor allem aber das sehr farbige Erzählen. :)

Dienstag, 1. September 2009

Noch ein Vorteil von dem neuen Auto:

Es kriegt die Umweltplakette.
Mit dem alten wurde ich ja hämisch lachend wieder weggeschickt.

Fußballweltmeisterschaft 2002

>>>gibts hier.

:)

Sonntag, 30. August 2009

Wenn Männer n i c h t zu viel schreiben. Nury Vittachi, Der Fengshui-Detektiv im Auftrag seiner Majestät

... >>>mehr beim Samstag ist Krimitag im Titelmagazin. (Leseprobe unten)

Mehr Vittachi (der in seinen Kolumnen an Martenstein erinnert): >>Dr Google cures anything

Wenn Männer n i c h t zu viel schreiben: Peter Temple, Vergessene Schuld

"Die Männer, die ich kennenlerne, sind entweder verheiratet und gehen fremd, oder sie sind schwul, oder sie gehen in eine Männergruppe, um mit ihrer weiblichen Seite klar zu kommen, oder sie können einfach nicht aufhören. von ihrem inneren Kind zu faseln."
(Rosa Irish, Schwester von Jack Irish)

>>>Peter Temple

Samstag, 29. August 2009

Vorteile

des neuen Autos:

Ich habe wieder einen Rückspiegel.
Ich muss nicht mehr über die Beifahrertür einsteigen.
Der Scheibenwischer der Heckscheibe funktioniert.
Die Omi mag es (sie fühlt sich sicherer damit und fährt deswegen mit nach Weißenburg nächstes Mal).
Mein Vater hat mehr Platz auf der Rückbank.
Ich muss 2 Jahre lang nix dafür ausgeben, dann nur fix über den TÜV, und wieder 2 Jahre lang nix dafür ausgeben.
Es fährt mit hundert einen Berg rauf (und nicht mit 60).


Nachteile des neuen Autos:

Es kostet 10 Euro mehr zu tanken, aber vielleicht fährts ja länger als der Diesel (glaub ich aber nicht, der trug mich durch bis nach Usedom).
Es stinkt (deswegen habe ich Heu drin hochgeschichtet) und muss deswegen beim Stehen immer alle Türen aufreißen.
Ich verschalte mich, weil ich vom Peugeot dran gewöhnt war, die Gänge reinzudreschen.


Einsicht:

Vieles lag aber auch nicht am Auto, sondern an den Straßen.

Donnerstag, 27. August 2009

Guido Westerwelle

prangt jetzt auf solchen Riesenplakaten an Straßenseiten. Die anderen sind alle klein, auf einem Drittel der Fläche, er riesig. In der Mitte, strahlend, drumherum Frauen und Kinder, die zu ihm AUFSCHAUEN und sich um ihn drängen. Da musst du aufpassen, dass du mit deinem neuen Auto nicht gleich einen Unfall baust. Früher mussten wir in der Schule solche Bildanalysen machen, dieses eignet sich hervorragend dafür. Es ist total dick aufgetragen, Wahlbotschaft für Blöde. Wenn ich sehe, fotografiere ich es mal, gefunden habe ich es nicht ...

Mittwoch, 26. August 2009

Romeo hat eine Amsel VOR MEINER TÜR gefressen.

Gestern habe ich versucht, mir den Besitzer zu kaufen. Der war aber nicht da. Aber er lebt wie in Jamaica. ;-) Ganz skurril.

*hängt Romeo ein Glöckchen um den Hals.

Montag, 24. August 2009

Aber ich hab ihn ja damals aus Rheinböllen bei Simmern

aus so einer Eigenheimgarage geholt. Eineinhalb Jahre hatte er nur die Hausfrau von Rheinböllen nach Mainz und zurück gefahren und ist darüber fast verrückt geworden. Der wusste gar nicht, dass es noch was anderes im Leben gibt. Und dann kam ich und alles wurde ganz anders. Wir sind dann gleich als erstes nach England, und okay, das mit der Linksfahrerei und den ganzen Kreiseln war auch zum Verrücktwerden. Das war zu viel am Anfang. Aber dann wurde er sicherer ...

Okay.

Der hatte immer ANGST in Tiefgaragen. Ich ja auch. Aber ich habe EXTRA immer ganz viel Müll auf dem Beifahrersitz hochgehäuft, dass es wirklich unappetitlich aussah (Handtuch mit Kaffeeflecken, angekaute Brötchen), dass keiner Lust hatte, da einzubrechen. Ist auch nie passiert, außer einmal in der Bretagne. Ben sagte, das hat keinen Sinn hier, hier ist nur Nepp, siehst du das nicht, ich kann hier nicht stehen bleiben. Ich MUSSTE es natürlich besser wissen und sagte, du kannst. Und als ich vom Strand wiederkam, war er aufgebrochen und Ben meinte nur "Fang ja nicht an, ich habs dir gesagt...!"

Ben ist mit mir 1993

in ungeahnte Galaxien aufgebrochen und das wird Caligula auch tun. Ich überlege, ob wir im Januar nicht nach Rom fahren sollten. Das wäre vielleicht ein ganz schöner Auftakt. Um sich ein bisschen anzufreunden. Und die Alpen haben bis jetzt allen meinen Autos noch Spaß gemacht.
Ben fand es ja immer total Scheiße, wenn ich ihn in Tiefgaragen abgestellt habe. Mannmannmann - dann war tagelang nicht mit ihm zu reden und entgegen gefahren ist er mir auch nicht mehr, wenn ich den Bürgersteig mit Rieseneinkäufen rechts und links entlang kam.

Sonntag, 23. August 2009

Feridun Zaimoglú

gibt grünes Licht für den Kölner Tatort heute Abend. Ich mag die Kölner ja auch. Also mal sehn, bisher hat er glaube ich nur einen durchgewunken, erinnere mich aber nicht mehr an welchen. Ludwigshafen?

*Cola, Popcorn
**Wehe, wenn nicht!

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