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Samstag, 27. Februar 2010

ich war auf dem vortrag von michael von poser

über architektur und städtebau in wiesbaden ... der presseclub in der villa clementine war rappelvoll, ich musste die ganze zeit stehen. mit einem solchen andrang hatten sie nicht gerechnet. in wiesbaden sitzen im "architektenbeirat" der stadt die gleichen leute, die von der stadt die aufträge zugeschanzt bekommen, d.h. es sind immer dieselben, die hier bauen. und die sitzen auch in den preisgerichten. d.h. kleine architekturbüros beteiligen sich gar nicht mehr an den wettbewerben, weil sie nicht durchkommen ... und deswegen wird das dernsche gelände jetzt bald von den völlig überdimensionierten dernschen höfen des allgegenwärtigen büros zaeske überschattet werden ... ein projekt, das mich jedesmal aufs neue entsetzt, wenn ich aufs bauschild gucke.

schrecklich auch das ebenfalls überdimensionierte luisenforum - mein aufreger 1 dabei ist diese fußgängerbrücke über die straße zum parkhaus - da ist ein café drin, an sich eine schöne idee ... aber muss es SO aussehen? aufreger 2: die logos der geschäfte an der außenfassade, die mit rewe, mcpaper und dm besonders attraktive aussehen. es wäre schön viel gewonnen gewesen, sowohl von der mall als auch vom parkhaus nur ein stockwerk wegzulassen ...

das neue polizeirevier 1 , ein langer querriegel, lässt den platz der deutschen einheit jetzt von der friedrichstraße aus wie eine SACKGASSE aussehen ... wie kriegt man das fertig, wenn man einen neuen platz schaffen soll?

als es um das neue justitzzentrum an der mainzer straße ging, konnte ich mich nicht mehr beherrschen und rief laut "dieser nazibau!!!" ins plenum - foto gibts davon keins. ich kanns auch nicht fotografieren, da der bau die dimensionen eines ceaucescu-palasts hat ... abartig.

auf die 300 000 einwohner geht wiesbaden jetzt zu ... *ringt die hände

bin mit der erkenntnis aus dem vortrag gegangen, dass die kunst der städteplanung heute darin besteht,, platz zu lassen und platz zu SCHAFFEN und raum für MEDITATION zu lassen.

Freitag, 26. Februar 2010

Und was

ist eigentlich >>>beamtenkonditionen.de?

*recherchiert

Sagte ich schon,

ich wünschte, Webseitenbetreiber würden sich Korrektoren leisten? Insbesondere, wenn sie professionell sind?

Hinweis zur Puplikation von Blaulichtparty-Bildern gibt es bei der Jungen Polizei.

Smilies

Leider empfange ich

den ZDF-Info-Kanal nicht, aber Faye Kellerman mag ich sehr. Very down to earth, keine Spießer - obwohl ich nette, lustige Spießer ja mag - interessante Konflikte. >>>Tobias Gohlis hat sie interviewt ... >>>via Alligatorpapiere

Donnerstag, 25. Februar 2010

1995

habe ich mich selbstständig gemacht. Eines der Dinge, die ich mir zugute halte, ist, dass ich das schon 15 Jahre durchgehalten habe. Nur einmal bin ich beim Arbeitsamt vorstellig geworden - das war im bösen Jahr 2004 - um mal zu hören, was für Unterstützung oder Hilfe oder was auch immer es für mich gäbe. Die Antwort war eindeutig: keine, nichts.

Drei Wochen später wurde ich von Opel und der ersten Entlassungswelle der Arbeiter in Rüsselsheim gerettet. 5000 Euro für Weiterbildungsmaßnahmen ... danach gings langsam wieder aufwärts, wenn es auch immer wieder Einbrüche gab - Ypsilanti und ein Jahr lang Agonie in Hessen (Entscheiderstau, u.a. im Bildungsbereich), dann die Bankenkrise - und what next? Irgendwas ist ja immer.

Jedenfalls bin ich damals - 1995 - mit Profigesicht zur Metro gefahren und habe eingekauft. Bürokram. In Metrogrößen. Und heute sind die Tesafilmrollen alle (ich habe nur noch Büroklammern für die nächsten 15 Jahre und Etiketten; meine Packung Ettiketten datiert sogar noch auf 1987 zurück).

*sucht ihren Metroausweis

Dienstag, 23. Februar 2010

Aus Anobellas Arbeitswelt

Lehrerzimmer. Anobella, in Eile, zum Essen mit der Omi verabredet.
Ein Kollege: Sag mal, hast du noch Kapazitäten frei ...
Anobella: Nein. Gar nicht. (stopft ihre Tasche voll)
Der Kollege (erklärt trotzdem): Ich hab ein paar Schüler, die brauchen Deutsch...
Anobella (füllt im Stehen die Anwesenheitsliste aus)
Der Kollege: Da kommen ja bald die Prüfungen ...
Anobella: Tut mir leid ... mal einspringen, gern, aber nichts Festes.
Der Kollege: Also es wäre was Festes...
Anobella (Jacke an): Ich bin ja so froh, dass ich nur noch 2 Tage unterrichte! Und am Stück! So lässt sichs aushalten! Das Leben ist herrlich (lacht)
Der Kollege: Vielleicht nur einen Nachmittag?
Anobella (schüttelt den Kopf): Also wenn du nicht sagst, mir steht das Wasser bis zum Hals...
Der Kollege (eifrig): Mir steht das Wasser bis zum Hals.
Anobella (erhöht): .. bzw. mir brennt die Hütte ...
Der Kollege (nickt): Mir brennt die Hütte.
Anobella (gereizt)
Der Kollege (hofft)
Anobella (setzt sich): Aaaargh!
Der Kollege (spielt runter): Nur ein Nachmittägelchen...
Anobella: Aaaaaaaaaaaaargh!
Der Kollege: Nur bis zum Sommer!
Anobella: Aaaaaaaaaaaaaaaaaargh!
Der Kollege: Reden wir morgen nochmal?

Montag, 22. Februar 2010

Was war ich früher so gut im Billard.

Ich hab in einem Zug den ganzen Tisch abgeräumt. Stundenlang gespielt. Okay, manchmal knallte mir die 8 zu früh rein, aber ich liebte es, einfach draufzuhalten und - wusch! - die Kugeln verteilten sich auf dem Tisch. Meistens flogen 3 Kugeln gleich rein ... super, wenns nur die halben oder nur die vollen waren.

Na ja. Heute treffe ich nichts mehr. Zuletzt habe ich meinen Cousin damit rasend gemacht, null Punkte zu machen. Reine Kopfsache - man darf nicht nachdenken.

Das erinnert mich immer an diese wunderbare Stelle aus "Stephen der Held" von Joyce - oder ist es das "Porträt"? - wo Stephen junge, völlig unfähige Billardspieler beobachtet, die nie einen Ball treffen und sie sagen: "Diesmal daneben."

Donnerstag, 18. Februar 2010

Jemand auf Facebook?

Ich wäre dann >>>hier. Das Ganze entbehrt nicht der Komik - kaum tritts du hinter so eine Tür, umringt dich die Verwandtschaft. :)

Mittwoch, 17. Februar 2010

Aus Anobellas Arbeitswelt

Anobella und die Mädchen. 20 Minuten Probleme besprochen, schließlich:

Anobella (fasst zusammen): Können wir uns bitte darauf einigen, dass ihr in Zukunft mit diesem Zeug ankommt, BEVOR es eskaliert? Ihr erzählt mir immer erst alles, wenn ihr schon den Karren an die Wand gefahren habt!
Die Mädchen (vernichtet)
Anobella (schüttet Kaffee in sich rein): Konflikte zeichnen sich ab ... sie fallen nicht vom Himmel .... man muss klug damit umgehen ... nicht so emotional reagieren ...
Adelina: Aber die Alte ist eine Schlampe!
Anobella: Aber Sie müssen es ihr nicht sagen! Sie lassen sich von jedem daher gelaufenen Passanten korrumpieren! Sie haben überhaupt keine eigenen Maßstäbe...!
Adelina (grunzt)
Bilkay (grunzt auch)
Anobella (zu Bilkay): Was?
Bilkay: Als ich Ihnen letztens die Geschichte mit meinem Freund erzählt habe, haben Sie mich so dermaßen angebrüllt, also so dermaßen ...
Anobella: Ich brülle nicht.
Bilkay: Aber Sie haben SO laut und SO deutlich gesprochen ... whuah ... (schaudert in der Erinnerung)
Anobella: Laut und deutlich gesprochen, ja, aber gebrüllt, nein.
Bilkay (rollt mit den Augen in Richtung der anderen Mädchen)
Anobella (faltet unnachgiebig die Hände)
Die Mädchen: Schon gut, schon gut ... (vernichtet)

Montag, 15. Februar 2010

Niklas Luhmann!

Ich wusste, dass dass es mich überfordern würde, den Zettelkasten nach Niklas Luhmann runterzuladen. Oder nicht runterzuladen, aber zu kapieren.

*kapiert nicht
**soll so praktisch sein!


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