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dpr (anonym) - 24. Jul, 19:37
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Super. Sind die Sexszenen...
Smarf (anonym) - 24. Jul, 16:41
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Anobella - 24. Jul, 13:45
Ja! Das Video habe ich...
Aber ein Detail stimmt nicht - Anobella hatte kein...
Smarf (anonym) - 24. Jul, 12:11
Dafür
haben sie ein schönes Video, das sie auf Youtube...
Giorgione - 24. Jul, 09:12
und sitzen jetzt auf...
*mahnt logik an
Anobella - 24. Jul, 09:00
Nein, nein,
sie wussten, dass du neu bist und wollten dich testen....
Giorgione - 24. Jul, 08:50

neologs grafik

life on a spinning ball!

Freitag, 13. Januar 2006

Das ist so eine Sache mit der Europäischen Union.

Da guckst du als Spanier auf die Karte und weißt gar nicht richtig, wo Deutschland anfängt, weil sie es mit den Grenzen nicht mehr so genau nehmen. Sicher ist nur: Es hört im Norden auf, wo das Meer ist. Weil Deutschland NICHT im Meer liegt. Also fährt unser Spanier, um sicher zu gehen, seine Ware (hier: Tomaten) tatsächlich in Deutschland abzuliefern, 3 Tage nach Hamburg rauf (Kasseler Berge hoch, Kasseler Berge runter). Klar, da ist der größte Obst- und Gemüseumschlagplatz in Deutschland, haben sie ihm gesagt, als er in Deutschland anrief.
Trotzdem würde ich, wenn ich Spanier wäre, zwei Mal nachdenken und das Zeug schon in Frankfurt abladen:
1) Ich spar mir die Kasseler Berge.
2) Ich muss nicht so weit fahren, Frankfurt kommt 350 Kilometer nach der Grenze
3) Mein Kram sieht noch frischer aus.
*guckt N-tv
**bekommt morgen eine neue Matratze geliefert

cool! webcam-rheingau!

besonders die ersten drei fotos, da sieht man, wie der rhein die farbe wechseln kann!

webcamscout anobella

Donnerstag, 12. Januar 2006

Anobella und Smarf auf Usedom

Heringsdorf. Das Meer lappt ruhig ans Ufer. Spiegelglatte Fläche, leise und angenehm. Anobella und Smarf sitzen im Cafe, Anobella hat mehrere gescheiterte Versuche hinter sich, Smarf zum Reden zu bringen („Keine Politik bitte, Anobella!“, „Bloß nicht Psychologie!“ „Ich h a s s e Literatur!) Schließlich:

Anobella (betrachtet Smarfs Füller)
Smarf (deprimiert)
Anobella (probiert den Füller aus)
Smarf (isst lustlos ein Stück Kuchen)
Anobella (schreibt ihren Namen auf einen Bierdeckel)
Smarf (blickt leer auf die Heringsdorfer Seebrücke)
Anobella (betrachtet Smarf)
Smarf (schiebt den Kuchenteller weg)
Anobella (steckt Smarfs Füller ein)
Smarf (merkt es nicht)
Anobella: Jo, Smarf. War schön, dich kennenzulernen. (nimmt Smarfs Hand, schüttelt sie)
Smarf (übernimmt matt die Rechnung) (sieht in diesem Winter kein Land mehr) (treibt ab, nachdem Anobella die Seebrücke verlassen hat)

Die Hamburger Polizei

sucht einen Oboespieler.
Vorspielen soll man das Marcello-Oboenkonzert.
(Vertickt vom >>>Komissarblog)

Mittwoch, 11. Januar 2006

usedomer kaiserbäder!

he he he. und hier die webcam.
und hier geschichtliches. sieht immer noch so aus, obwohl sie zu viel bauen jetzt. wenn man ein bisschen runtercrollt, kommt man auch zur bergstraße, wo ich mit blick aufs meer mein domizil zu nehmen gedenke.
smarf wird sicherlich in den ahlbecker hof gehn, der schauspieler war da glaube ich auch. (*wird smarf abholen +heimbringen)

**hat gestern einen weiteren urlaub angekündigt
***waaaaaaaaas, schon wieder ... ?

Montag, 9. Januar 2006

Niedergeschrien: Die Kasseler Berge

Gestern haben wir`s geschafft. Wir haben die Kasseler Berge fertig gemacht, nach Strich und Faden, niedergerast und niedergeschrien. Und das, nachdem sie uns zehn Jahre terrorisiert haben. Dazu muss man sagen, ich fahre das tapferste kleine Auto der Welt, einen Peugeot 106 Diesel, es hat Mut wie ein Bär, und ich ja auch. Aber jetzt diesele mal die Kasseler Berge hoch. 10 Jahre lang sind wir an diesen Monstern verreckt (ich muss mal rauskriegen, wie die alle heißen) und mussten immer kurz vor dem Gipfel in den dritten Gang zurückschalten, das ist unheimlich de-mü-ti-gend, aber diesmal haben wir uns schon ab Hamburg so auf die Sache konzentriert, dass wir schon voll auf Speed waren, als wir Göttingen passierten. Ich hab die Mistviecher gezählt, es sind sieben und das Schema ist das folgende: Man kämpft sich auf den Spuren 2 + 3 einen Kasseler Berg hoch (auf der Spur 1 flitzen die Siegertypen aus Hamburg, Frankfurt und München vorbei) und dann ist man oben und stürzt sich runter wie von einem steilen Skiabhang. Normalerweise müsste man bremsen, aber man braucht eine irre Geschwindigkeit, um auf der anderen Seite wieder hochzukommen, das wissen auch alle (die, die die Berge nicht kennen, fahren ins offene Messer) und alle gehen aufs Gas. Die Hype beginnt. Rasende Laster rechts, rasende Hamburger, Frankfurter und Münchner links, dazwischen wir: die Zähne gefletscht und in Hochspannung und tierisch konzentriert. Alle Kräfte, alle PS und alles Können zusammengenommen: Den einen Berg runterrasen, den nächsten hoch. Mit jedem Berg wird der Wahnsinn schlimmer, denn auf allen Spuren drehen sie jetzt durch, keiner nimmt mehr das Tempo raus, sondern gibt Gummi, alle sind im Harakiri und fragen sich, ob sie wieder lebend rauskommen, die Spuren 2 + 3 kämpfen ums nackte Überleben, während die Spur 1 auch zusehends nervös wird, weil jetzt alle mitrasen und die glauben, dass auf den Spuren 2 + 3 ja nur Blödmänner und Frauen unterwegs sind. Wieder runter und wieder hoch! Okay, gestern waren wenige Laster da, das hat es erleichtert, die fahren ja gegen die Kasseler Berge wie gegen eine Wand, man glaubt, die LKWs STEHEN da und gerät in Panik und zieht weiter nach links auf der Spur 2, da kreischen einen schon die BMW´s und die Mercedes Benz und Porsches von der Spur 1 an, klar, die wollen weiter ihren Platz und ihren Freiraum haben, daran ändern diese Berge ja nichts. Das Adrenalin schießt einem in den Kopf und so geht es dann über mindestens 40 Kilometer, eher 50 oder 60, das, was vorher nur eine Autobahn war, ist jetzt eine Blechlawine, die sich hektisch über diese Riesendinger wälzt. Man kann dem Irrsinn zusehen; kaum steht man oben auf einem Berg, sieht man schon den nächsten, und immer sind es so 10-Kilometer-Klopper, 4 rast du runter - Scheiß auf die Kurven, aus denen musst du schneller rausfahren, als du reingefahren bist - und 6 fährst du hoch, kurz vor der Spitze ist das Auto fix und fertig, am Ende, erledigt ...
... aber DIESMAL haben sie uns wie gesagt nicht gekriegt! Wir mussten NIE in den dritten Gang schalten, es war her-vor-ra-gend, souverän sind wir mit achtzig über die Kuppe gedonnert! (Wir bekommen 140 drauf, wenn wir auf der anderen Seite wieder runterstechen) ...
... am verhängnisvollsten ist es, wenn man anfängt, das Ganze als Film wahrzunehmen, das geht ganz schnell mit so einem Auto, das übrigens selbstständig das Fernlicht und Abblendlicht und Warnlicht gleichzeitig aufdreht, um die anderen auf den Spuren WEGZUSCHOCKEN (damit war ich also beschäftigt, diese Lichter immer wieder auszudrehen), und wenn man DANN denkt, das ist ein Film, das ist ein Albtraum, das ist ein Worst-Case-Szenario – weil es sich wie eine Achterbahn mit absolutem Tunnelblick anfühlt, nur dass du selbst der Fahrer bist und alle vor sich hinschlingern ... dann kannst du eigentlich gleich geradeaus aufs Feld fahren.
Als wir dann bei Bad Hersfeld das letzte der Ungeheuer hinter uns hatten, stürzten wir uns mit TRIUMPHGEHEUL der Pfefferhöhe entgegen – immer mit McCoyTyner im Ohr, vielleicht lags auch an DIESEM Maschinengewehrpianisten, dass wir es gepackt haben – dann wurde es noch mal schlimm, weil von links die Berliner auf die Autobahn flarken, während rechts die Münchner und Stuttgarter rausmüssen. Das ist ein wildes Rumsortieren auf sechs Spuren, die Laster schreien sich gegenseitig an und die kleinen Trabis auch - die gibts immer noch - und bis da alles da ist, wo es sein muss, sind wieder 5 Nervminuten vergangen. Als Rheinmainer muss man da ganz cool bleiben, darf sich nicht beirren lassen und stur geradeaus fahren ...
.. zwischen Bologna und Florenz ist es ähnlich, da führt die Raserei auf zwei Spuren durch enge Tunnel und man kommt nicht raus aus dem Terror, ist auf einem Horrortrip pur, und das mit lauter durchgedrehten Italienern ...
... wow, also gestern haben wir sie drangekriegt, endlich! Nach zehn Jahren! Wieder was abgehakt auf unserer Liste! Man muss nur lange genug abwarten, plötzlich hat man die Oberhand.

Freitag, 30. Dezember 2005

Harmonischer Jahresausklang

Smarf (telefoniert mit Anobella): Heißt das, Du bist nicht
in Mecklenburg-Vorpommern?
Anobella (nickt)
Smarf (wartet) (folgt den Schneeflocken vor dem Fenster mit den Augen)
Anobella (kaut Zotterschokolade)
Smarf (hat schon von anderen gehört, dass es anstrengend ist, mit Anobella zu telefonieren): Anobella? Bist du noch dran?
Anobella (nickt)
Smarf (verflucht seinen Impuls, anzurufen): Konntest du wegen der Reifen nicht fahren?
Anobella (schüttelt den Kopf)
Smarf (beherrscht sich) (würde am liebsten einfach auflegen) (zu gut erzogen): Also was jetzt, Kiki?
Kiki (zitiert Thomas Bernhard): Die Natur ist infam ... (legt den Hörer hin und nimmt ihr Buch hoch)
Smarf (fasst es nicht): K i k i! Herrgottnochmal, das ist doch ...
Anobella (schlägt sich gegen die Stirn) (nimmt den Hörer wieder auf): Schönes neues Jahr, Smarf!
Smarf: ... un-er-träg-lich!
Anobella (irritiert): Bitte?
Smarf (presst heraus): Dir auch, Kiki . (legt ächzend auf) (greift nach Wodka)

 

Der Stil ist das Licht, das vom Himmel fällt.
Philippe Djian

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Zuletzt aktualisiert: 24. Jul, 19:37

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